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    Rights statement: © Rebecca Braun, 2016 | doi 10.1163/9789004291898_007 This is an open access chapter distributed under the terms of the CC-BY-NC License

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Being Günter Grass: appropriations of the Tin Drum author in the British Media

Research output: Contribution in Book/Report/Proceedings - With ISBN/ISSNChapter (peer-reviewed)

Published
Publication date2016
Host publicationThe echo of Die Blechtrommel in Europe: studies on the reception of Günter Grass's The Tin Drum
EditorsJos Joosten, Christoph Parry
Place of PublicationLeiden
PublisherMartinus Nijhoff Publishers/ Brill Academic
Pages97-119
Number of pages23
ISBN (Electronic)9789004291898
ISBN (Print)9789004291881
Original languageEnglish

Publication series

NameRadboud Studies in Humanities
PublisherBrill
Volume6
ISSN (Print)2213-9729

Abstract

Dieses Kapitel beschäftigt sich weniger mit der Rezeption des Blechtrommel-Textes als mit der seines Autors. Günter Grass wurde sowohl in englisch- als auch in deutschsprachigen Medien immer wieder als exzentrischer Blechtrommler dargestellt, und dies mehr als 50 Jahre nach dem Erscheinen seines berühmten Romans. Ausgangspunkt sind die unterschiedlichen, erheblich zeitversetzten Rezeptionskontexte der ,Welt­autor­schaft‘, die hier als bewusst performatives Erlebnis innerhalb der von Goethe definierten ,Weltliteratur‘ verstanden und mit Blick auf den amerikanischen und britischen Kontext der Grass-Rezeption erläutert wird. Insbesondere wird auf die britische Rezeption der letzten 25 Jahre seiner Karriere eingegangen, zunächst mit Blick auf die ersten Aneignungs- und Vermittlungsversuche der jüngeren britischen Autoren und Akademiker, die den ,Blechtrommler-Autor‘ in den 90er Jahren einem breiteren Publi­kum vorstellten, und dann mit Blick auf die Kontroverse über das ,Israel-Gedicht‘ (2012). Dabei wird deutlich, dass sich Grass und die zunächst vorwiegend desinteressierte britische Medienlandschaft einander allmählich näher kommen, wenn auch über den Umweg der Metapher der Exzentrizität. Am Ende seines Lebens existiert ein überraschender Grad an Verständnis nicht nur für Grass, sondern auch für den ,public intellectual‘ (öffentlichen Intellektuellen) schlechthin.


Bibliographic note

© Rebecca Braun, 2016 | doi 10.1163/9789004291898_007 This is an open access chapter distributed under the terms of the CC-BY-NC License