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VDMFA, eine verteilte dynamische Firewallarchitektur für Multimedia-Dienste

Research output: Contribution in Book/Report/ProceedingsPaper

Published

  • Christoph Rensing
  • Utz Roedig
  • Ralf Ackermann
  • Lars Wolf
  • Ralf Steinmetz
Publication date1/03/1999
Host publicationKommunikation in Verteilten Systemen (KiVS): 11. ITG/GI-Fachtagung. Darmstadt, 2.-5. März 1999
Place of publicationBerlin
PublisherSpringer Verlag
Pages144-157
Number of pages14
ISBN (Electronic)9783642601118
ISBN (Print)9783540655978
Original languageGerman

Publication series

NameInformatik Aktuell
PublisherSpringer
ISSN (Print)1431-472X

Abstract

Im Rahmen einer umfassenden Security Policy stellen Firewalls eine wichtige Maßnahme zum Schutz eines privaten Netzes vor Angriffen aus dem Internet dar. Sie basieren in der Regel auf IP-Filtern und Proxies. Filter selektieren an den Netzgrenzen Datenströme nach definierten Regeln, zumeist über TCP- oder UDP-Portnummern, die einen Dienst identifizieren, leiten sie weiter oder blocken sie ab. Die Selektion über bestimmte Portnummern ist bei vielen Protokollen nicht statisch möglich, da diese erst zur Verbindungszeit dynamisch bestimmt werden. Daher kommen - sollen solche Dienste die Firewall passieren - sogenannte Proxies zum Einsatz. Proxies stellen den Endpunkt der Kommunikation zu beiden Seiten (lokales Netz und Internet) dar und leiten die Daten auf Anwendungsebene weiter. Sie müssen für jedes Protokoll der Anwendungsebene neu entwickelt werden. Eine Alternative bildet eine dynamische, vom Protokollstatus abhängige Erweiterung der Regeln einer filterbasierten Firewall während der Verbindungszeit. Bestehende kommerzielle Ansätze realisieren diese Dynamik heute im Kern der Firewall selbst, indem in diesen Kenntnisse über die Semantik der Protokolle auf Anwendungsebene integriert werden. Wünschenswert ist aber eine allgemeinere Architektur, wie die Verteilte Dynamische Multimedia Firewallarchitektur VDMFA, die es erlaubt, einfache filterbasierte Firewalls flexibel für neue, insbesondere multimediale Protokolle zu erweitern. Die Funktionsweise der VDMFA basiert auf einer dynamischen Anpassung von Filterregeln über die intelligente Komponente VDMFA-Core, welche wiederum per Skriptsprache oder ein benutzerfreundliches Front-end gesteuert wird. In diesem Beitrag werden die VDMFA vorgestellt und Einsatzmöglichkeiten der Firewallarchitektur für Internet Telefonie Anwendungen aufgezeigt.

Bibliographic note

The original publication is available at www.link.springer.com