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Grenzen, Zäune und Obergrenzen – Österreich in der „Flüchtlingskrise“: Metadiskursive Begriffsaushandlungen in der mediatisierten Politik

Research output: Contribution in Book/Report/Proceedings - With ISBN/ISSNChapter

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Translated title of the contributionBorders, Fences and Upper Limits - Austria in the "Refugee Crisis": Metadiscursive Conceptual Negotiations in Mediatised Politics
Publication date2019
Host publicationDiskursanalyse für die Kommunikationswissenschaft: Theorie, Vorgehen, Erweiterungen
EditorsThomas Wiedemann, Christine Lohmeier
Place of PublicationWiesbaden
PublisherSpringer Fachmedien Wiesbaden
Pages115-146
Number of pages32
ISBN (print)9783658251864
<mark>Original language</mark>German

Abstract

Die sogenannte „Flüchtlingskrise“ ist seit 2015 Bezugspunkt zahlreicher diskursiver Konflikte im Bereich der Politik. In Österreich war die mediatisierte Politik in den Jahren 2015 und 2016 geprägt von metadiskursiven Begriffsaushandlungen im Zusammenhang mit der Errichtung eines Grenzzauns und der Festlegung einer Obergrenze für Geflüchtete. Beide Themenbereiche brachten ernsthafte ideologische und rechtliche Bedenken auf und wurden daher weitgehend euphemisiert bzw. beschönigt. Als Reaktion auf den wachsenden Druck der politischen Rechten waren die Äußerungen zu beiden Themen aber auch als Signale an die Wähler gedacht. Dieser Artikel präsentiert eine diskurshistorische Studie zur Normalisierung restriktiver Politik im theoretischen Rahmen von Grenz- und Körperpolitik, der Darstellung des „Anderen“ und der Mediatisierung politischer Prozesse.