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Nationalismus und Rechtspopulismus

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In dem vorliegenden Kapitel wenden wir uns dem Spannungsfeld zwischen inklusiven und exklusiven diskursiven Identitätskonstruktionen zu und gehen der Frage nach, inwieweit nationale und nationalistische Symbole in Wahlkampfkampagnen 2015 von rechtsextremen und rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen wie der FPÖ instrumentalisiert wurden. Die Fragen, wer gehört zu „uns“ und wer nicht, wer ist ein- und wer ausgeschlossen, wer verdient es überhaupt, nach Österreich zu kommen und wer nicht, implizieren einen entweder „offenen“ oder „geschlossenen“ Heimatbegriff – und genau diese Begrifflichkeit setzte sich auch im Präsidentsschaftswahlkampf 2017 zwischen Alexander van der Bellen und Norbert Hofer fort. Insofern geht es in den vielen Debatten um eine „Moralisierung“ von Grenzen und um unterschiedliche Konzepte von Zugehörigkeit.